Bernd von der Walge
Bernd von der Walge
Bernd von der Walge
Bernd von der Walge

Aktueller denn je 2020 & 2021

Der Roman „Pulverschwaden“ von Branislav Gjorgjevski, erschienen Anfang April 2018, spielt wie die meisten seiner Werke an einem Ort und in einer Zeit, die einerseits fiktiv sind bzw. nicht näher präzisiert werden, andererseits jedoch (unter anderem) auf Skopje und Mazedonien und unsere reale Gegenwart passen. Der Autor wählt in diesem Fall eine Kombination aus klassischer Erzählung und Briefroman. Der Schriftsteller Michail, eingezogen in einem unter religiösen Vorwänden – Bedrohung durch den Islam, Bedrohung durch das Christentum – geführten Krieg, den er zutiefst ablehnt, und die Sängerin Eleonora, seine Frau, die seine Weltanschauung teilt, zurückgeblieben in der Hauptstadt des Landes, sind die beiden Protagonisten. „Ich bin kein Moslem, aber das macht mich noch nicht zu einem Christen“, stellt Michail fest, von einem Kriegskameraden aufgefordert, „Stellung“ zu beziehen. „Angst, Verzweiflung und Wut“ beobachtet die mit ihrem Schicksal hadernde Eleonora um sich her in der Hauptstadt.

"Pulverschwaden. Roman" von Branislav Gjorgjevski

 

Gerhard Adler hat nach dem Studium geisteswissenschaftlicher Fächer ein Berufsleben lang als Rundfunkredakteur und Autor gearbeitet. Die meisten seiner Themen lassen sich unter Gesellschaft und Religion zusammenfassen. Der Bereich Sprache, Dialekt und Fremdsprachen ist zum Beschäftigungsfeld im Ruhestand geworden. Aus über zweitausend durchgesehenen Übertragungen des »Vaterunsers« hat er hier stellvertretend zweihundert zusammengestellt und eine umfangreiche Einführung geschrieben,

 «Der Geist angesichts der Weltkatastrophe. Neue weltanschauliche Überlegungen» (Moskau 1984) erscheint mit dem August 2021 in einer Zeit, in der sich Menschen auf der ganzen Welt bedroht sehen durch katastrophische Wandlungen des Weltklimas, weiterhin zusätzlich zum Armageddon eines nuklearen Weltkriegs durch eine Virus-Pandemie, wo der Tod jeden ebenso auf der anderen Seite der Erde wie daheim erwarten kann; wie der Autor 1984 schreibt, ist es «ein Leiden des Blutes, ein Leiden der Nerven, ein Leiden des Geistes». Obwohl unter der Drohung bevorstehender Katastrophen geschrieben, ist dieser 1984 verfasste Text paradoxerweise ein ungemein hoffnungsträchtiger, da er auf die Kraft menschlicher  Vernunft und ihre Evolution setzt.

 

Dieser Besuch Warschaus  des Dreizehnjährigen Michail Schaiber im Sommer 1936 von Moskau aus zusammen mit seiner Mutter wird zum Anlass einer  umfangreichen Reflexion über jüdische Diaspora und »Ghettomentalität« und ihre Überwindung. Diese ahnungsvolle Begegnung des Dreizehnjährigen mit den in dieser spannungsreichen Dichte in Europa einzigartigen Realitäten der Warschauer jüdischen Welt wird »eingerahmt« durch die Frage nach den Wirkkräften des väterlichen und mütterlichen Erbes der aus Kielce und Lodz stammenden Eltern und ihrem selbst gewählten Leben in der jungen Sowjetunion – und weit darüber hinaus ...

Diese Neu-Übersetzung von Fjodor Michajlowitsch Dostojewskijs »Phantastischer Erzählung«, verdankt ihr Erscheinen dem 200. Geburtstag des russischen Schriftstellers am 11. November 2021. Sie findet sich im »Tagebuch eines Schriftstellers« vom April 1877, das 1876 und 1877 monatlich in Sankt Petersburg erschien. Aus dem bisher in Deutschland ausschließlich so übersetzten »lächerlichen Menschen« wurde entsprechend dem allerersten Satz der Erzählung »ein lächerlicher Mann«, wie es weltweit Standard ist und auch der modernen Dostojewskij-Forschung entspricht.
Zehn Annotationen des Herausgebers versuchen auf die Wirkung des Autors heute einzugehen.

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